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Es ist Montagmorgen der 25. Juli 2011. Elf neugierige Kinder treffen sich zum Pflästerli Samariter Kurs.

Am Boden liegt ein Mädchen. Was ist wohl geschehen? Eine Helferin kniet sich zu ihr runter. Hallo, mein Name ist…, was ist passiert? Die Antwort bleibt aus, das Mädchen ist bewusstlos. Mit geübten Griffen wird das Mädchen in die Bewusstlosenlagerung gebracht und beobachtet.

Ohne Scheu und als wäre es das Einfachste auf der Welt wird unsere Puppe „Anneli“ durch die Nase mit 2 Atemstössen beatmet, darauf folgen 30 Kompressionen auf den Brustkorb, dann wieder 2 Atemstösse und 30 Kompressionen usw. bis die Ambulanz 144 kommt.

Nach dieser Anstrengung gibt es einen wohlverdienten Znüni. Frisch gestärkt geht es an den nächsten Posten. Hier lernen die Kinder wie man einen Druckverband macht, wenn es stark blutet. Wie sieht denn so eine Wunde aus?

Nun ist Lisbeth Gilgen mit Moulagieren gefragt. Mit gekonnten Griffen und diversem Material wie: Kitt, Vaseline, hautfarbiger- blauer- roter und schwarzer Farbe, Puder, Wasser, Dreck, sieht es bald aus wie echt. Igitt! Die Kinder rümpfen sich schmerzverzerrt die Nasen. Aua das tut weh! Zum Glück sind die Wunden nicht echt, aber cool! So möchte jedes Kind noch eine richtig eklige, blutige Wunde auf dem Arm mit nach Hause nehmen. Mal sehen wie die Eltern reagieren. :-)

Vielen Dank euch allen, es hat Riesenspass gemacht und ihr habt super mitgemacht. Bis nächstes Jahr, wenn es heisst: Chömmed sie schnäll, es isch öppis passiert.

Vanda Ammann